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Wurmkuren


Die Resistenzen gegen Wurmkuren nehmen zu. Bei Parasitenverdacht immer erst eine Kotprobe einsenden und dann, wenn nötig gezielt behandeln. Wurmkuren sind keine Bonbons, selbst Blutegel beißen nicht an Tieren nach einer Wurmkur. Ideal für eine erste Kotprobe ist im Frühjahr (warmer März), da die Würmer bei der ersten Wärme herauskommen. Ideal sind 3-4 x jährliche Kotproben. Jüngere Hunde sind häufiger mit Parasiten befallen als Ältere. Die Proben müssen an drei unterschiedlichen Tagen gesammelt werden und bis zur Einsendung kühl aufbewahrt werden. Hunde können sich, wenn sie Flöhe haben und sie „knacken“ mit Bandwürmern anstecken.
Deshalb 4 Wochen nach Flohbefall eine Kotprobe einsenden. Auch Läuse, Milben, Mücken und Zecken... können Übertrager von Protozoen (Einzeller), Metazoen (Mehrzeller) oder Würmern sein. Manche Erkrankungen sind Zoonosen, das heißt sie sind auf den Menschen übertragbar.

Bei Pferden ist die selektive Entwurmung in einem Pferdebestand angezeigt. Auch hier wieder Kotproben von drei verschiedenen Tagen sammeln und einsenden, dann untersuchen und gezielt behandeln (Mc Master Verfahren).

Noch eine Anmerkung zum Thema Hundekot: Es ist nicht nur für die Menschen sehr ärgerlich in „Tretminen“ zu steigen. Es ist auch für ihre Tiere von Vorteil nicht auf andere Hundehaufen zu treffen. Auch hier ist die Ansteckung von Würmern und Einzellern groß. Beispielsweise Giardien, sie sind 3-4 Wochen infektiös und werden oral-fäkal übertragen und erst bei 70° abgetötet. Einige Erkrankungen sind Zoonosen und können auf den Menschen übertragen werden.